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Arbeit und Ausbildung der Inhaftierten



Die Beschäftigung von Gefangenen wird durch das "Vollzugliche Arbeitswesen" (VAW) organisiert.Die Inhaftierten sollen während ihrer Haftzeit durch die Beschäftigung und die Vermittlung beruflicher Kenntnisse befähigt werden, künftig ein Leben in sozialer Verantwortung zu führen.Strafgefangene und junge Untersuchungsgefangene sind verpflichtet, eine ihnen zugewiesene, ihren körperlichen Fähigkeiten angemessene Arbeit, arbeitstherapeutische Beschäftigung oder sonstige Beschäftigung auszuüben, zu deren Verrichtung sie aufgrund ihres körperlichen Zustands in der Lage sind.

Erwachsene Untersuchungsgefangene sind nicht zur Arbeit verpflichtet. Auf Verlangen soll diesen Gefangenen Gelegenheit gegeben werden zu arbeiten.

 

Die Justizvollzugsanstalt Rottweil mit den Außenstellen in Hechingen, Oberndorf und Villingen-Schwenningen hat im geschlossenen Vollzug ca. 50 Arbeitsplätze in Unternehmerbetrieben, 17 Arbeitsplätze im Versorgungsbereich und 4 Plätze in einer Berufsorientierung eingerichtet.

Im Unternehmerbereich werden Montage- und Verpackungsarbeiten verschiedener Branchen ausgeführt.

In der Freigängerabteilung in der Hauptanstalt können bis zu 8 Gefangene untergebracht werden.

In der Außenstelle Oberndorf wird für junge Untersuchungsgefangene Unterricht (Vorbereitung auf Schule oder Schulabschluss) angeboten.



Ansprechpartner:



Geschäftsführerin VAW der Niederlassung Rottweil:                                                                  Frau Elke Roncari                                                                                                                                 Tel. 0741/243-2674

vaw@jvarottweil.justiz.bwl.de

 

Weitere Informationen zum Vollzuglichen Arbeitswesen erhalten Sie hier.

 

Schule und Berufsorientierung


In der in der Außenstelle Oberndorf eingerichteten Schule stehen 8 Plätze für Gefangene zur Verfügung. Vorrangige Zielgruppe sind vor allem jüngere Gefangene ohne Schulabschluss. Vier dieser Gefangenen werden zur Berufsorientierung zugelassen. Die Entscheidung über eine Teilnahme an der Berufsorientierung trifft in erster Linie der Lehrer in Abstimmung mit dem im Arbeitsbetrieb eingesetzten Bediensteten, der für den praktischen Teil der Berufsorientierung  zuständig ist.

Die Schule bereitet die Gefangenen auf die erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung zum Hauptschulabschluss vor und greift für Schüler der Berufsorientierung wichtige Inhalte der Arbeitslehre auf. Die Teilnehmer an der Berufsorientierung besuchen neben dem Regelunterricht an zwei Wochentagen spezielle Zusatzveranstaltungen. Hierbei handelt es sich um eine beruflich ausgerichtete theoretische Komponente durch den Lehrer und einen praktischen Teil im abgegliederten Ausbildungsbereich des Arbeitsbetriebs, wo unterschiedliche handwerkliche Fertigkeiten unter Anleitung eines qualifizierten Bediensteten erlernt und geübt werden.

 

 Bildungs-, Sport- und Arbeitsangebote (Flyer 2 MB)

 

Ansprechpartner für Schule und Berufsorientierung:


Herr Michael, Weber                                                                                                                     Tel. 07423/815-297

 

 

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